Ohne Auftrag, ohne Drehbuch:

Zehn Tage Norwegen mit UEBERCREW

Text: Robert Grischek, Visuell: Uebercrew

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Es gibt Reisen, die man bucht. Und es gibt Reisen, die einfach passieren, weil drei Stadtkinder irgendwann genug von Studios und Kundenbriefings haben. 

Wer wir sind

Wir sind Christian, Lars und ich, Robert – zusammen UEBERCREW. Art Director, Kameramann, Fotograf. Kennengelernt haben wir uns auf einem Job in Oslo, es wurde daraus eine Männerfreundschaft mit einer Gemeinsamkeit: Stadtkinder mit akuter Sehnsucht nach „Draußen".

Ich selbst bin passionierter Küstenfliegenfischer, was sich irgendwann als Ursprung der ganzen Idee herausstellen sollte. Wir lieben unseren Job, unsere Arbeit, aber wollten mal etwas auf eigene Faust machen, eine freie Arbeit, fern vom alltäglichen Trubel.

Bayern

Autos beladen.

Hamburg

HEIMPLANET Equipment abgeholt

Dänemark

Ab auf die Fähre.

Norwegen

Nur noch genießen.

Der (Nicht-)Plan

Kein Kunde, kein Briefing, keine Deadline. Nur die Idee: raus, erleben, einfangen, wie es war – nicht wie es sein sollte. Warum Norwegen?

Weil Fjorde, Weite und Wetter, das sich nicht für Insta-Stories interessiert, genau das ist, wonach wir gesucht haben. Drei Kreative, die einmal nicht inszenieren, sondern dokumentieren wollten. Dabei eine eigene Bildsprache finden.

Die Ausstattung:

Nur das Beste reicht

Wir sind alle drei sehr technikverliebt, und so haben wir uns auf die Suche nach Partnern gemacht, die uns die richtige Ausrüstung mitgeben.

Als Fahrzeug der Ineos Grenadier, fürs Kochen Petromax – und für alles, was mit Schlafen und Schutz zu tun hat, gab es für uns als Hamburger eigentlich nur einen Wunschkandidaten: HEIMPLANET.

Markenphilosophie, Bildwelten, der ganze Stil – genau so stellen wir uns modernes Outdoor-Equipment vor. Entsprechend groß war die Freude, als Heimplanet uns Rucksäcke, ein Tarp und vor allem das Backdoor-Zelt mitgab.

Zehn Tage, ein Land, kein Plan B

Und dann ging es los. Zehn Tage durch Norwegen – Offroad fahren, kochen, angeln, campen, jeden Tag woanders, immer dahin, wo wir gerade einen schönen Platz fanden. Mal Sonne, mal Regen, mal Sturm, der das Zelt ordentlich auf die Probe stellte (bestanden, by the way).

Es gab immer etwas zu tun, aber wir waren schnell eingespielt, jeder hatte seine Aufgabe – und irgendwann passierte das, was die ganze Reise besonders gemacht hat: Man wird ruhig. Die Landschaft, die sich Tag für Tag in ihrer Schönheit kaum wiederholte, färbt irgendwann auf einen selbst ab. Wir haben Pilze und Beeren gesammelt, Fische gefangen, und ehrlich – das hätte ewig so weitergehen können. Ist es aber nicht. Es war viel zu schnell wieder vorbei.

Mehr als erwartet

Erwartet hatten wir: Natur, Ruhe, ein paar gute Bilder. Bekommen haben wir: alles davon, nur intensiver, als wir dachten. Die nächste Reise ist also nur eine Frage der Zeit – und natürlich wieder mit Heimplanet im Gepäck. Zuverlässig, stylish, technisch wohl das Beste, was es derzeit gibt. Bessere Reisebegleiter findet man kaum.